IV. Programm

Ziel Begründung Konkrete Umsetzung / Beispiele
Schule als Lebensraum gestalten Das Phoenix-Gymnasium ist für alle am Lernprozess Beteiligten ein eigener Lebensraum. Die unterschiedlichen Lebenswelten und Erfahrungen von Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern und Eltern bilden die Grundlage für eine freundliche Lernkultur, die den Erwerb von Wissen und Methoden ermöglicht, und für die notwendige Identifikation mit der Schule und die gemeinsame Gestaltung des Schullebens. Gemeinschaftliche Arbeit
  • in den schulischen Gremien
  • im Förderverein
  • in der Elternspende
  • bei Arbeitsgemeinschaften
  • in der Schülerbücherei
  • bei der Klassenraum- und Schulhofgestaltung
Gemeinsame Gestaltung von Festen
  • Klassenfeste
  • Sportfest
  • Schulfeste
  • Theater -/ Literaturabende
Gemeinsame Präsentation der Schule
  • im Jahresbericht
  • auf der Homepage
  • beim Ehemaligentreffen
  • am Tag der offenen Tür
  • bei Elterntreffen in den Grundschulen
Weitere Aktivitäten
  • Mitarbeit in der SV
  • Vermittlung von Nachhilfe durch die SV
  • Paten u. Patinnen für die 5./6.Klassen
Ziel Begründung Konkrete Umsetzung / Beispiele
Lernkompetenz aufbauen

fachliche Basisqualifikationen erwerben
Wissenschaftliches Denken und Handeln erfordert zum einen das Verfügen über Informationen und strukturiertes Wissen, zum anderen aber auch den gesicherten Umgang mit Lern- und Arbeitstechniken. Schwerpunktbildungen werden dabei ermöglicht.
Jede Schülerin, jeder Schüler soll drei („lebende“) europäische Sprachen beherrschen (vgl. „interkulturelle Kompetenz“).
Die Fachkonferenzen entwickeln in Einklang mit den Richtlinien schulinterne Curricula. Unterschiedliche Schwerpunkte in der Sek I ermöglichen die Entfaltung unterschiedlicher Interessen:
  • sprachlicher Schwerpunkt:
    D, E ab 5; L/F ab 6, L/F ab 8
  • mathematisch-naturwissenschaftlicher Schwerpunkt:
    BI/CH oder M/IF ab 8
  • künstlerischer Schwerpunkt:
    Streicherunterricht, D/Ku ab 8.
methodisch arbeiten Fachliches und überfachliches Lernen erfordert Organisation der Arbeit im Kleinen, in zunehmendem Maße aber auch den Umgang mit modernen Medien.
Daher wird das Programm „Lernen lernen“, das es seit Jahren ab der Klasse 5 am Phoenix-Gymnasium gibt, durch eine systematische Überprüfung seiner Wirksamkeit ergänzt.
Absprache der Kolleginnen und Kollegen in allen Fächern und Jahrgangsstufen (vgl. Papiere der Fachkonferenzen), z.B.
  • pro- und contra- Argumente sammeln
  • Kernaussagen in Stichpunkten zusammenfassen und darstellen
  • Hefte führen
  • Arbeitsmaterialien geordnet bereithalten
  • Hilfestellung bei der Organisation der häuslichen Arbeit
  • Lerntechniken ( z. B. beim Lernen von Vokabeln)
  • mit Texten, Tabellen, Versuchen usw. umgehen
  • Hausaufgaben sinnvoll u. selbstständig bearbeiten / kontrollieren
  • Erstellen von Präsentationen
eigene Möglichkeiten ausschöpfen Die Förderung leistungsstarker Schülerinnen und Schüler ist in der Vergangenheit gegenüber der Förderung der Leistungsschwachen häufig in den Hintergrund gerückt. Das hat zu Problemen, manchmal sogar zum Scheitern potentiell leistungsstarker Schülerinnen und Schüler geführt, weil diese unterfordert waren. Unsere Gesellschaft kann es sich nicht leisten, Leistungsspitzen zu vernachlässigen. Am Phoenix-Gymnasium bemühen wir uns darum, alle Schülerinnen und Schüler ihren Fähigkeiten entsprechend zu fördern.
  • Teilnahme leistungsstarker Schülerinnen und Schüler an der Schüler – Uni
  • Teilnahme einzelner Schülerinnen und Schüler an Wettbewerben
  • individuelle Laufbahnen
  • zusätzliche Lernangebote
Informationstechnologien einsetzen und fördern In der Informationsgesellschaft wird es immer einfacher, sich Informationen zu beschaffen (CD – ROM, Internet; Video/ Fernsehen ). Am Phoenix soll daher vermittelt werden, wie man ausgehend von einer Problem- oder Fragestellung zunächst verlässliche Quellen erschließt und eine sinnvolle und problemangemessene Selektion der Informationen vornimmt. Die sinnvolle Verarbeitung der Informationsfülle und die anschließende Bewertung sind weitere notwendige Schritte.
Am Phoenix sollen für diesen Arbeitsprozess notwendige Grundkenntnisse allen Schülerinnen und Schülern vermittelt werden. Im Sinne des vernetzten Denkens und der Problemgenerierung ist die Mitarbeit der traditionellen Fächer hierbei notwendig und unabdingbar.

Ein fundiertes und vertieftes Wissen im Übergangsbereich Informatik / Mathematik ist in vielen Berufsfeldern unverzichtbar. Am Phoenix soll interessierten Schülerinnen und Schülern Spezialwissen im Bereich Informatik / Mathematik vermittelt werden.
Grundliegende Kenntnisse zur Textverarbeitung, zur einfachen Tabellenkalkulation und zur Erstellung von Präsentationen werden durch verbindliche Projekte in unterschiedlichen Fächern vermittelt und mit steigender Jahrgangsstufe kontinuierlich erweitert und ausgebaut (vgl. Medienkonzept der Schule).


Den Erwerb von Spezialkenntnissen ermöglicht der Differenzierungskurs Mathematik / Informatik 9/10 (Umgang mit Programmierumgebungen, Webseitenerstellung, Simulationsumgebungen, vertiefter Umgang mit der Tabellenkalkulation). Grundkurse in Informatik in der Ober- stufe (auch als Abiturfach) bieten die Möglichkeit zum Einstieg in die Fachwissenschaft Informatik.
problemorientiertes Denken und Handeln Die Auseinandersetzung mit (Alltags-)Problemen verlangt Strategien, die eingeübt werden können. Dieses erfordert Kreativität, Eigenverantwortung und Eigentätigkeit. Die Erweiterung des fachlichen Lernens durch überfachliches Lernen in Projekten bietet vielfältige Möglichkeiten. Projektarbeit – auch fächerübergreifend, z.B.
  • Balladenvertonung (D / Mu)
  • Kanada (E / F / EK)
  • Alpenwelt (Sp, Bio, Ek, Ge)
  • Kolonialismus (E / F / Ge)
  • Rassismus (Ge / PK / BIO)
  • Wetterbeobachtung (M / Ph / D)
  • Simulation (M /If u. Ph / If)
  • Experimentelle Mathematik
  • Mythos (L / Ku / D)
  • Wasserwirtschaft (Bio / Ch)
  • DFG – Projekt „Unterrichtsgestaltung und Lernerfolg im Physikunterricht
  • EU – Projekt „Lab of Tomorrow“ und Folgeprojekte
  • Fragen der Energieversorgung (Ph/SW)
  • Management eines umfassenden, dreitägigen Projekts in der Sekundarstufe II
im Team arbeiten In allen wissenschaftlichen Bereichen, insbesondere in der Arbeitswelt ist Teamfähigkeit unabdingbar und wird sogar bei Bewerbungen abgeprüft. Probleme müssen strukturiert und unter den „Partnern“ aufgeteilt werden, Absprachen müssen getroffen und eingehalten werden.
  • Partner- und Gruppenarbeit im Unterricht
  • Zusammenarbeit bei Projekten (s.o.)
  • Internationale Zusammenarbeit über Chat bzw. E-Mail
  • Zusammenarbeit bei Fahrten (s. o.)
  • Präsentationen organisieren und durchführen, z.B.
    • Gestalten von Stellwänden mit den Berichten von Projekttagen und aus dem Praktikum
  • Vortragsabende, die sich aus dem Unterricht oder aus AGs und Projekten ergeben wie
    • Literaturabend / Konzerte / Chor
    • Engl. / franz. / ital. Abende
  • Teilnahme der Schulmannschaften an Wettkämpfen
Ziel Begründung Konkrete Umsetzung / Beispiele
Sozialkompetenzen aufbauen Unser demokratisch verfasstes Gemeinwesen verlangt sozial denkende und sozial handelnde Menschen, die aktiv an der Gestaltung unserer Gesellschaft mitarbeiten. Für die Einübung sozialer und demokratischer Verhaltensweisen bietet die Schule vielfältige Erkenntnisprozesse und Handlungsanlässe. Diese werden genutzt, um gegenseitige Achtung und Toleranz, Solidarität und Hilfsbereitschaft, Kommunikation und Teamfähigkeit zu entwickeln, zur gewaltfreien Lösung von Konflikten zu befähigen und bei den Schülerinnen und Schülern das Verantwortungsgefühl für die Schule als Ganzes zu entwickeln. Verstärkung partnerschaftlicher Lernformen
  • durch Beteiligung der Schülerinnen und Schüler an der Planung und Durchführung von Unterrichtsvorhaben / Schul- und Stufenfesten / Wandertagen und Schulfahrten
  • durch Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler
    • bei der Verwaltung der Schülerbücherei
    • bei der Öffentlichkeitsarbeit der Schule
  • durch die Durchführung
    • einer Sammelaktion für ein polnisches Waisenhaus und persönliche Kontakte
    • von Schülernachhilfe vermittelt durch die SV
    • von Aktionen zur Verschönerung der Schule und des Schulhofes
  • durch den Einsatz von Schülerinnen und Schülern
    • als Paten der unteren Klassen
    • beim Schulsanitätsdienst
Selbstbewusstsein und Identität entwickeln Selbstständiges Handeln setzt gleichermaßen Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Kommunikation mit anderen voraus.
  • Im Unterricht oder in Hausarbeiten Erarbeitetes vor der Klasse oder der Schulgemeinde vortragen
  • Klassensprecheraufgaben verantwortungsvoll wahrnehmen
  • In der SV mitarbeiten
  • „Prima Klima“, Seminare zu altersgemäßen Themen (Erlebnispädagogik, Selbstbehauptung, Zivilcourage) mit außerschulischen Partnern
vereinbarte Regeln akzeptieren Zu den Grundlagen der Freiheit gehört das Bewusstsein, dass die eigene Freiheit dort aufhört, wo die Freiheit des Anderen beeinträchtigt oder eingeschränkt wird. Das erfordert das Einhalten von Regeln und gegenseitige Rücksichtnahme.
  • Hausordnung („Signale“)
  • Klassenregeln
  • Hilfen durch Gespräche mit einem Diplompädagogen
  • Teilnahme an Gerichtsverhandlungen (Klasse 8)
  • Angebot Rechtskundeunterricht (Klasse 10)
Interkulturelle Kompetenz gewinnen Die Auseinandersetzung mit fremden Wertvorstellungen und Normen geschieht im Fremdsprachenunterricht, aber auch in der Auseinandersetzung mit anderen Nationalitäten in der Nachbarschaft; im Zusammenleben verschiedener Kulturen wird der Respekt vor der andersartigen Kulturtradition selbstverständlich. Sprachliche Schwerpunkte
  • Deutsch und Englisch ab Klasse 5
  • Latein oder Französisch ab Klasse 6 oder 8
  • Italienisch ab Klasse 10
  • Mitarbeit von Fremdsprachenassistenten/-innen
Austauschprogramme/Partnerschaften
  • mit Abbeville (Frankreich)
  • mit den USA
  • Novara (Italien)
  • angestrebt: GB oder IRL
Erziehung zur Toleranz
  • Integration von Mitschülerinnen und Mitschülern anderer Nationalitäten und Kulturen
Entscheidungen treffen können Im Privatleben und im Beruf sind Entscheidungen zu treffen. Es müssen gesellschaftliche Hintergründe und Folgen ebenso berücksichtigt werden wie persönliche Belange.
  • Berufsorientierung
    • Betriebserkundungen u. -praktikum in Klasse 9
    • Besuche im BIZ (Kl. 10 / 12)
    • Bewerbungstraining
    • Teilnahme an Veranstaltungen der UNI Dortmund
  • Orientierung in der Gesellschaft
    • Gewalt- und Drogenprävention
    • Aidsaufklärung
Ziel Begründung Konkrete Umsetzung / Beispiele
Außerunterrichtliches Lernen pflegen Schule ist kein geschlossenes System. Sie muss sich an der Gesellschaft orientieren und zu ihr in eine Wechselbeziehung treten.
  • Teilnahme an Wettbewerben, z. B. Vorlesewettbewerb, Bundeswettbewerbe Mathematik, Informatik, Mathematikolympiade, Literaturwettbewerb, Sprachwettbewerbe
  • Energieseminar der Kl. 10 bei der DEW
  • Arbeitsgemeinschaften z. B. Biologie, Sport, Kunst, Musik: Chor / Orchester; Theater
  • Schulfahrtenprogramm (vgl. „Sozialkompetenz“)
  • Außerschulische Seminare zur politischen Bildung
  • Podiumsdiskussionen mit Vertreterinnen und Vertretern politischer Parteien zu aktuellen Themen /in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt)
  • Museumsexkursionen
  • Theaterbesuche
  • Diskussionsnachmittage mit Bewohnerinnen und Bewohnern eines Stifts
Ziel Begründung Konkrete Umsetzung / Beispiele
Außerschulische Kontakte pflegen Die Schule muss ihre Attraktivität nach außen vermitteln. Sie muss sich selbstbewusst der öffentlichen Diskussion stellen.
  • Öffentlichkeitsarbeit / Presse
  • Kontakte zu Grundschulen (Gespräche, Hospitationen, gemeinsame Konferenzen)
  • Kontakte zum Studienseminar
  • Kontakte zur Universität (z.B. Fachbereich Informatik / Physik / Chemie)
  • Kontakte zu Sportvereinen (Hörder TV)
  • Kontakte zur Auslandsgesellschaft
  • Aktion Zeitung in der Schule
  • Kontakte zu Parteien
  • Kontakte zur Bezirksvertretung Hörde
  • Kontakte zur EU
Ziel Begründung Konkrete Umsetzung / Beispiele
Verantwortung für die Umwelt verstärken Der Mensch greift nachhaltig und auf vielfältige Weise in das Ökosystem Erde ein. Die Erhaltung und Gestaltung einer lebenswerten Umwelt und der verantwortungsbewusste Umgang mit Lebensräumen und Ressourcen, die eine existentielle Grundlage darstellen, sind eine zwingende Aufgabe jetziger und zukünftiger Generationen.
  • Anlage und Pflege eines Biotops auf dem Schulgelände durch die Teich-AG
  • Besuch des Schulbiologischen Zentrums und der Zooschule beim Zoo Dortmund
  • Projekt Alpenwelt der Jahrgangsstufe 8
  • Mitbringen, Bestimmen und Untersuchen von Naturobjekten im Unterricht
  • Bio-AG der Klassen 5-10 (Behandlung und Präsentation unterschiedlicher Schwerpunktthemen)