02. November 2009
Im Allwetterzoo
Am Dienstag, den 06.10.2009, war es endlich so weit, wir (Isabelle, Jan, Luise, Ruben und ich) fuhren in den Münsteraner Allwetter-Zoo. Pünktlich um 9.00 Uhr waren wir alle am „Hörder-Bahnhof." Unsere Betreuerin namens Anna war eine Studentin aus Münster, die extra früh morgens von dort gekommen war. Als der Zug um ca. 9.15 Uhr abfuhr, begann das Abenteuer.
Wir suchten uns einen Platz und vertrieben uns mit kleinen „Späßchen“ die Zeit. Bei der Haltestelle Aplerbeck stiegen noch drei Kinder vom Gymnasium an der Schweizer Alle zu. Dann, als wir in Unna angekommen waren, mussten wir umsteigen. Es war eine, wie ich finde, zu lange Fahrt, die alleine nur mit der Bahn ca. zwei Stunden dauerte. Als wir dann endlich in Münster angekommen waren, mussten wir noch 15 Minuten mit dem Bus fahren.Im Münsteraner-Zoo angelangt, wurden wir von dem zweiten Vorsitzenden mit einer kleinen Rede empfangen. In der Rede erzählte er uns, dass dieser Zoo 35 ha. groß ist. Außerdem erfuhren wir, dass der Zoo 3300 Tiere und 340 Tierarten hat. Nach der Rede bekamen wir im „Zoo-Ristorante“ eine ordentliche Stärkung. Als auch das geschafft war, ging es endlich mit der Führung los. Als erstes bekamen wir die südamerikanischen Nasenbären zu sehen. Sie leben im Wald und können gut schnüffeln. Dann durften wir Vogelspinnenhaut anfassen.
Danach ging es zu den Geparden. Sie sind das schnellste Tier an Land und können 115 km pro Stunde erreichen. Geparde haben ein nicht so kräftiges Gebiss wie z.B. der Tiger oder der Leopard. Unsere dritte Station waren die Mantelaffen. Sie heißen so, weil ihr Fell wie ein Mantel aussieht. Die Affen klettern in einer Höhe von 10-12 Metern und können bis zu 15 Meter weit springen. Die Gorillas waren unser vierter Halt. Sie wiegen ca. 200 kg und werden im Zoo 50-60 Jahre alt. Der Allwetter-Zoo hat vor zwei Monaten ein neues Gorillababy bekommen. Es heißt Claudia und wurde von ihrer Mutter Namens Gana nicht angenommen. Claudia wäre fast gestorben, doch ein Zoowärter rettete sie in letzter Sekunde, da er sie Gana entriss.Der fünfte Halt war ein ganz Besonderer, da wir bei der Asiatischen Raubkatze angekommen waren. Sie sieht golden aus und es gibt sie nur 20 mal auf der Welt. Stopp sechs war der Schwarz-Weiße Waris. Es ist ein Affe, der laut schreit, um sein Revier zu verteidigen. Wie der Name schon sagt, ist der Schwarz-Weiße Waris schwarz-weiß gepunktet. Dann waren mit Halt sieben die Löwen dran. Sie haben ein sehr großes Gehege, da es ein „Drinnen- und ein Draußen Gehege“ gibt. Da sie ca. 19 Stunden am Tag schlafen, haben sie in freier Wildnis nur wenig Zeit, um auf Nahrungssuche zu gehen. Löwen schwimmen nicht gerne, können es aber. Ein ausgewachsener Löwe wiegt ca. 310 kg. An achter Stelle waren die Giraffen gesetzt. Giraffen sind Wiederkäuer und schlafen nur drei Stunden am Tag. Sie wiegen ca. eine Tonne. Die Giraffe hat viele Feinde, wie z.B. den Löwen oder das Krokodil. Außerdem leben Giraffen in Gruppen. Der Allwetter-Zoo in Münster besitzt in einem Gehege eine ganz spezielle Kombination aus fünf Tieren, die alle aus Afrika stammen. Es sind Zebras, Antilopen, Strauße, Kraniche und Stirnböcke (ist eine Art Steinbock nur etwas größer, stämmiger und ein bisschen dunkler). Vor drei Jahren wurde ein Straußenpaar mit ca. 370 Küken gesichtet. Zehn Eier waren ihre eigenen, die anderen waren alle von fremden Paaren geklaut worden. Unsere drittletzte Station waren die Elefanten. Sie wiegen ca. 5-6 Tonnen und werden im Zoo 60-80 Jahre alt. Sie sind 3,50 Meter hoch und Elefantenkühe leben im Rudel, wobei die Männchen Einzelgänger sind. Die afrikanischen Elefanten sind stärker als die indischen Elefanten. Ein Elefant kommt aus dem Zirkus und wurde „adoptiert. Er hat eine Behinderung, denn er wackelt im Stand immer hin und her. Der zweitletzte Halt war das neugeborene Nashornbaby, das leider noch keinen Namen hat, da noch nach einer neuen Patenschaft gesucht wird. Es wog bei seiner Geburt 68 kg und wiegt jetzt vier Wochen nach seiner Geburt 75 kg. Die Hörner sind bei ihm noch nicht vorhanden, aber man sieht schon leichte Stummel. Nashörner werden im Schnitt 40-50 Jahre alt und sind vom Körperbau eher stämmig. Der letzte Stopp war am Delfinarium, wo wir springende Delfine und „breakdancende“ Robben sahen. Zu guter Letzt gingen wir noch ins Zoogeschäft, wo wir uns Stofftiere, Anhänger, usw. kaufen konnten. Dann stiegen wir in den Bus fuhren zum „Münsteraner-Hauptbahnhof“ und warteten auf unsere Bahn, mit der wir nach Dortmund fahren sollten. Als wir in die Bahn stiegen, bekamen wir einen Zettel von Anna, auf dem wir bewerten durften, wie uns der Ausflug gefiel. Und dann kam sie wieder, die endlose Zeit in der Bahn. Nach einer gefühlten Ewigkeit hörten wie aus den Lautsprechen: “Hörder-Bahnhof!!!“ Da waren wir froh,dass diese endlos lange Bahnfahrt endlich ein Ende hatte. Aber irgendwie waren alle ein bisschen traurig, dass dieses Abenteuer schon zuende war.
Justus Rettig
(Klasse 6B)