09.09.2020

Zur aktuellen Corona-Lage an unserer Schule

 

Sehr geehrte Eltern,

liebe Schülerinnen und Schüler,

sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

 

wie aus der Presse und den Mitteilungen der Schule bekannt ist, befinden sich seit dem letzten Wochenende einige unserer Schülerinnen und Schüler (insbesondere der Jahrgangsstufe Q 2)  in einer vom Gesundheitsamt verordneten häuslichen Quarantäne.

 

Das Phoenix-Gymnasium wurde am Freitag, dem 4.9.2020 über den akuten Fall einer Corona-Infektion informiert. Die betroffene Schülerin besucht die Jahrgangsstufe Q 2 unserer Schule. Das Phoenix-Gymnasium folgte daraufhin den durch den Schulträger und die Bezirksregierung festgelegten Regularien und stellte dem Gesundheitsamt alle erforderlichen Informationen zur Verfügung. Daraufhin wurden bis Sonntagabend acht Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q 2 unter häusliche Quarantäne gestellt.

Im Laufe des Montagvormittags wurde dem Phoenix-Gymnasium telefonisch mittgeteilt, dass entsprechend der Verordnung weitere 20 Schülerinnen und Schüler vorsorglich in häuslicher Quarantäne verbleiben sollten – mit der Tendenz zur Erhöhung der Zahlen. Um unseren Schülerinnen und Schülern größtmöglichen Schutz zu gewährleisten, entschloss ich mich deshalb kurzerhand dazu, die gesamte Jahrgangsstufe Q 2 vorsorglich bis zum heutigen Tag (Mittwoch, 9.9.) in die häusliche Quarantäne zu entlassen.

 

Ich verstehe, dass sich viele der am Schulleben beteiligten Personen Sorgen machen und möchten allen versichern, dass für uns selbstverständlich die Sicherheit aller oberste Priorität hat, jedoch ist es uns auch ein großes Anliegen, den Präsenzunterricht möglichst für alle unsere Schülerinnen und Schüler stattfinden zu lassen. An dem dynamischen Geschehen der letzten Tage sieht man einmal mehr, dass dies nur dann funktionieren kann, wenn möglichst viele unserer Schülerinnen und Schüler, aber auch möglichst viele unserer Lehrkräfte weiterhin freiwillig einen Mundschutz - auch im Unterricht - tragen, da unsere räumlichen Kapazitäten im Gebäude leider keinen durchgängigen Mindestabstand von 1,50 m zulassen. Ich appelliere deshalb noch einmal an alle, sich mit dieser freiwilligen Bereitschaft zum Tragen einer Maske solidarisch zu erklären, damit wir diese – zugegeben für alle Beteiligten – äußerst herausfordernde Situation gemeinsam bewältigen können. 

    

Bleiben Sie und Ihr gesund und

mit freundlichen Grüßen

 

Annette Tillmanns

Schulleiterin


1.9.2020

Information zur Maskenpflicht

Am 31.8.20 erreichte uns nunmehr die Anordnung des Ministeriums zur Maskenpflicht, die ab dem 1.9.20 gültig ist. Demnach gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) weiterhin auf dem gesamten Schulgelände, insbesondere auch auf dem Schulhof und in den Fluren. Die Schülerinnen und Schüler betreten also mit ihrer MNB den Klassenraum und nehmen sie erst dann ab, wenn sie ihren festen Sitzplatz eingenommen haben. Sobald sie diesen verlassen, müssen sie die MNB verpflichtend tragen.

 

Die Landesregierung begründet diesen Schritt mit dem gegenwärtigen Infektionsgeschehen in NRW. Gleichwohl nehmen wir die Sorge vieler Schülerinnen und Schüler, Eltern und auch vieler Kolleginnen und Kollegen ernst, die sich um ihre Gesundheit oder die Gesundheit ihrer Angehörigen Gedanken machen. Wir sind hier am Phoenix-Gymnasium bisher in der glücklichen Lage, dass der Präsenzunterricht fast ausnahmslos erteilt werden kann und bislang keine coronabedingten Ausfälle zu verzeichnen waren. Diesen Umstand führen wir u. a. darauf zurück, dass die Schulgemeinde bisher konsequent auf das Tragen des MNB Wert gelegt hat. Durch das Ablegen der Masken in Klassenräumen, in denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, könnte es eine Frage der Zeit sein, bis einzelne Klassen, bzw. ganze Jahrgangsstufen gezwungen sind, in Quarantäne zu gehen. Aus diesem Grund präferieren wir zu Senkung des Infektionsrisikos und zum Schutz aller am Schulleben Beteiligten weiterhin das Tragen einer MNB auch im Unterricht auf freiwilliger Basis. Wir vertrauen im Sinne der Gesundheit aller darauf, dass wenn sich Lehrkräfte oder Schülerinnen und Schüler ohne eine MNB in unterrichtlichen Situationen unwohl fühlen, durch gegenseitige Rücksichtnahme individuelle und flexible Lösungen in den einzelnen Unterrichtsstunden gefunden werden können. So hoffen wir, einen Präsenzunterricht auch weiterhin für alle gewährleisten zu können.


Weiterhin weist das Ministerium darauf hin, dass das Essen und Trinken nur dann erlaubt ist, wenn der Mindestsicherheitsabstand von 1,50 m eingehalten wird. Da der Mindestabstand im Klassenraum nicht gegeben ist, gilt folglich, dass in den Klassenräumen keine Nahrungsaufnahme erfolgen kann. Wir erinnern in diesem Zusammenhang noch einmal daran, dass beim Essen und Trinken auf dem Schulhof selbstverständlich ebenfalls der Mindestabstand einzuhalten ist.

Wörtlich heißt es hierzu in der Mail des Ministeriums:

1.         Eingeschränkte Notwendigkeit zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung (MNB)
Die Coronabetreuungsverordnung wird ab dem 01.09.2020 keine Pflicht zum Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen (MNB) in den Unterrichtsräumen mehr vorsehen, soweit die Schülerinnen und Schüler hier feste Sitzplätze einnehmen. Lehrkräfte und sonstiges pädagogisches Personal müssen keine MNB tragen, wenn sie im Unterrichtsgeschehen einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten können. Daraus folgt zugleich, dass Schülerinnen und Schüler ihre MNB tragen, sobald sie – vor, während oder nach dem Unterricht – ihre Sitzplätze verlassen.
Schulen können sich im Einvernehmen mit der Schulgemeinde darauf verständigen, freiwillig auch weiterhin im Unterricht eine MNB zu tragen.
In Pausenzeiten darf auf die MNB beim Essen und Trinken verzichtet werden, sofern der Mindestabstand eingehalten werden kann. Dies gilt nicht auf dem festen Sitzplatz im Klassenraum.
Bei Konferenzen und Dienstbesprechungen ist der Verzicht auf eine MNB zulässig, wenn – mangels Mindestabstand – zumindest durch einen dokumentierten festen Sitzplan die besondere Rückverfolgbarkeit (§ 2a CoronaSchVO) gewährleistet ist.
Darüber hinausgehende Ausnahmen von der Pflicht zum Tragen einer MNB können im Einzelfall aus medizinischen Gründen oder auf Grund einer Beeinträchtigung durch die Schulleiterin oder den Schulleiter genehmigt werden.
Ergänzend wird klargestellt, dass das Tragen eines Visieres (z.B. aus Plexiglas) nicht den gleichen Schutz wie eine eng am Gesicht anliegende textile MNB bietet.  Daher stellen Visiere keinen Ersatz für eine MNB dar. Allerdings können Visiere bei Personen zum Einsatz kommen, bei denen das (dauerhafte) Tragen einer MNB aus medizinischen Gründen nicht möglich ist.

 
Zudem finden sich in der Mail des Ministeriums Empfehlungen für Eltern bei Erkältungssymptomen ihres Kindes:
 
10.      Empfehlung für Eltern bei Erkältungssymptomen des Kindes
Vor Betreten der Schule, also bereits im Elternhaus, muss abgeklärt sein, dass die Schülerinnen und Schüler keine Symptome einer COVID-19-Erkrankung aufweisen. Sollten entsprechende Symptome vorliegen, ist eine individuelle ärztliche Abklärung vorrangig und die Schule zunächst nicht zu betreten.
Bei Erkältungssymptomen sind viele Eltern unsicher, ob sie ihr Kind in die Schule schicken dürfen. Im Bildungsportal steht ein Schaubild, (https://www.schulministerium.nrw.de/themen/schulsystem/elterninfo-wenn-mein-kind-zuhause-erkrankt-handlungsempfehlung) zur Verfügung, das Eltern eine Empfehlung gibt, was bei einer Erkrankung ihres Kindes zu beachten ist. Diese Information entlastet Schulen und betont die gemeinsame Aufgabe von Eltern und Schule, alle Schülerinnen und Schüler sowie alle am Schulleben Beteiligten und deren Familien vor einer Infektion zu schützen.


Den gesamten Wortlaut dieser Schulmail finden Sie hier:  https://www.schulministerium.nrw.de/ministerium/schulverwaltung/schulmail-archiv/archiv-2020/31082020-informationen-zum-schulbetrieb
 
Wir hoffen darauf, dass die oben stehenden Hinweise dazu beitragen, dass wir hier am Phoenix-Gymnasium auch weiterhin vertrauensvoll und rücksichtsvoll mit der aktuellen Situation umgehen können.