Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.....

Knapp eine Woche nach der Verabschiedung der alten Referendare treten nun die "Neuen" ihren Dienst am Phoenix an. Wir freuen uns schon auf die Zusammenarbeit in den nächsten 18 Monaten und wünschen den Referendaren einen guten Start ins Referendariat.

 

Im einzelnen begrüßen wir:

Frau Banaschak (D/GE)

Frau Capparelli (I/S)

Frau Falke (D/KU)

Herr Frick (M/SP)

Herr Gerlach (D/SW)

Frau Keyser (M/BI)

Herr Linke (SP/L)

Frau Schmitt (EK/ER)

Frau Sevingen (D/E)

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Q1  in der Stadt- und Landesbibliothek

Wie jedes Jahr besuchte die Qualifikationsphase 1  am 4. bzw. 5. November einen Workshop zur Literaturrecherche, der ein wesentliches Element der Vorbereitungen für die Facharbeit darstellt. In kleinen Gruppen lernten die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit der DigiBIB -Suchmaschine und bekamen viele nützliche Informationen zur effektiven Suche nach geprüften Quellen und Medien. 

Im Blick auf das derzeitige Infektionsgeschehen fand die Veranstaltung unter Beachtung wichtiger Schutzmaßnahmen in einem großen Tagesraum außerhalb der Stadt- und Landesbibliothek statt. 

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Verabschiedung der Referendarinnen und Referendare

Nach anderthalb Jahren war es nun soweit. Unsere Referendarinnen und Referendare haben erfolgreich das zweite Staatsexamen hinter sich gebracht. Wir gratulieren Frau Bigalke (M/SP), Frau Schwerter (D/L), Herrn Baumann (PH/CH), Herrn Klein (E/SP) und Herrn Mayer (EK/E) ganz herzlich und wünschen Ihnen viel Glück auf Ihrem weiteren beruflichen und privaten Lebensweg. 

Videokonferenz mit Margot Käßmann

Am vergangenen Freitag, einen Tag vor dem Reformationstag, hat sich der evangelische Q2 Religionskurs von Frau Walkenhorst zu einem spannenden und sicherlich außergewöhnlichen Videotelefonat eingefunden. Margot Käßmann, die ehemalige Ratspräsidentin der evangelischen Kirche Deutschlands, hat sich Zeit für uns genommen und eine Unterrichtsstunde lang mit uns diskutiert, ihre Ansichten erläutert und uns zahlreiche Impulse zur Weiterarbeit gegeben.

 

Im Rahmen der Abiturvorgaben und des Kernlehrplans setzen wir uns aktuell kritisch mit der Kirche, besonders mit ihren Aufgaben und Zielen, auseinander. Dabei wurden zunächst kritische Töne von Seiten des Kurses geäußert, die vor allem in einem fehlenden Aktionismus der Kirche Jugendlichen gegenüber, münzten. Scheinbar veraltete Gottesdienststrukturen, fehlende „Events“ & Co zeigten die immer größer werdende Kritik des Kurses der Kirche gegenüber. Es entstand die Idee, mit dieser Kritik doch einmal an höhere Leitungsgremien innerhalb der evangelischen Kirche heranzutreten.

Frau Käßmann sagte uns sofort und engagiert zu und das Videotelefonat lief reibungslos. Wir debattierten zunächst tagesaktuell über Corona und insbesondere auch über die Chance, die das Virus den Kirchen bringt - Chancen, sich zu ändern, zu öffnen, zu digitalisieren und sich neu zu positionieren. Die zahlreichen Kirchenaustritte, das zunehmende Desinteresse an Kirche, kommentierte Frau Käßmann mit Unbehagen und mit der deutlichen Botschaft, das Dinge zu ändern seien. Vor allem in den Ortsgemeinden sieht sie hierfür einen Anfangspunkt. Vor Ort Kirche stärken und starke Gemeinden ausbilden, seien das Ziel in ihren Augen für einen Beginn des Aufschwungs von Kirche. Die Gottesdienste dürften dabei nicht wegfallen, seien sie doch der Ort des Gemeinschaftsgefühls von Gläubigen. Aber genau dort gelte es anzusetzen, sich als Pfarrerin/Pfarrer zu hinterfragen - wie könne eine gute Predigt gelingen, die Menschen abholt, im Hier und Jetzt.

Persönlichen Fragen einzelner Kursteilnehmer/innen begegnete sie ebenfalls offen und erläuterte so beispielsweise ihre Einstellung zu Flüchtlingen oder der Frage, ob es wirklich Gottesdienste für den eigenen Glaube brauche.

 

Ein lehrreiches, bereicherndes Gespräch mit einer sehr offenen Frau Käßmann hat uns alle zum Nachdenken gebracht und viele Impulse und Einstellungen werden sicherlich noch lange nachwirken und von uns thematisiert werden.

Auch an dieser Stelle möchten wir uns bei Frau Käßmann für diese einmalige Chance bedanken.

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Konstruktion von Wirklichkeit - eine fotografische Auseinandersetzung

Der Q2 Kunst Grundkurs Kähne am Phoenix stellt ein aktuelles Fotoprojekt vor: Im thematischen Rahmen „Konstruktion von Wirklichkeit in den Werken von Thomas Struth" haben die Schülerinnen und Schüler in den letzten Wochen diverse Fotoarbeiten rezipiert. Davon ausgehend sollten sie als praktischen Einstieg in das Thema eigene Fotoarbeiten in einem bewertungsfreien Raum entwickeln. Einen konkreten Arbeitsauftrag gab es nicht. Eine Serie aus 4-5 Fotografien (Reportage/dokumentarisch, künstlerisch oder abstrakt-expressiv)

bildete den einzigen Rahmen. Die anfängliche Skepsis der Fotografie gegenüber (Fotografie als Kunst?!) unter einigen Kursteilnehmern ist

nach und nach einer immer größer werdenden Begeisterung für jene Disziplin gewichen. 

Die Schülerinnen und Schüler bewegen sich mit ihren fotografischen Produkten zwischen Melancholie und Leichtigkeit, Spannung und

Entspannung, Ästhetik vs. Rationalität - und schließlich irgendwie auch in einer Welt, in der Corona vergessen zu sein scheint und

einfach mal nicht thematisiert wird. Einige Arbeiten sind aktuell im Eingangsbereich neben dem Kiosk ausgestellt.

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